Archiv: Informationen vom Kleinen Michel 2013

Die Weihnachtskrippe (23. Dezember 2013)

Nachdem die Kirche neu gestaltet ist, konnten wir dieses Jahr daran gehen, auch unsere Weihnachtskrippe neu zu gestalten. Der Bildhauer Leo Ohl (1912-1979) schuf vor gut 50 Jahren die Figuren für die Krippe des Kleinen Michel. Aber in den vergangen Jahren hatten sie nur auf den Stufen gestanden und gab es keinen Stall mehr.
Vielen Dank an die elf Leute, die heute fünf Stunden lang fleißig mit geholfen haben, eine neue Krippe aufzubauen, den Weihnachtsbaum aufzustellen und ihn zu schmücken. Wir sind alle sehr gespannt, ob die Begeisterung morgen bei der Krippenfeier und der Christmette groß oder verhalten sein wird. Eine Besondererheit ist ein Weg, der an der Südwand der Kirche entlang läuft und über den in den Tagen von Weihnachten bis Epiphanie die Weisen aus dem Morgenland - die heiligen drei Könige - langsam dem Stern folgend sich der Krippe nähern werden.

Pater Karl Treser 90 Jahre (18. Dezember 2013)
Große öffentliche Auftritte sind seine Sache nicht. Dennoch sind aus vielen Orten zwischen Kiel und Reinbek Gäste gekommen, um Pater Treser zu seinem 90. Geburtstag zu gratulieren. Er ist der mit Abstand älteste der sieben Jesuiten am Kleinen Michel, aber nach wie vor lebendig und wach dabei. Er hält bis heute an verschiedenen Orten im Norden Vorträge für Ordensschwestern und aushilfsweise feiert er die Heilige Messe in Hamburg - manchmal zu unserer Freude auch am Kleinen Michel.
Zu seinem Geburtstag waren auch zwei ehemalige Hamburger von den Jesuiten gekommen: Pater Andreas Leblang aus Mannheim und Pater Holger Adler aus Köln.

 

Ergebnisse der Umfrage Dezember 2013 auf Bitte von Papst Franziskus zu Fragen der Familien- und Ehemoral (16. Dezember 2013)

 

Im kommenden Jahr soll in Rom eine Bischofssynode stattfinden; dazu kommen Bischöfe aus der ganzen Welt zusammen. Zur Vorbereitung hat Papst Franziskus allen Bischöfe Fragen vorgelegt. Die Bischöfe sollen wissen, was die Christen über die kirchliche Lehre und Pastoral zu Fragen der Partnerschaft, Ehe, Sexualmoral wissen und wie sie dazu in Theorie und Praxis stehen. Die Fragen, die wir an die Gemeindemitglieder weiter gegeben haben, knüpfen an die Fragen an, die der Papst den Bischöfen gestellt hat.
Die ersten Ergebnisse dieser anonymen Umfrage am Kleinen Michel in Hamburg wurden bei einem Treffen nach dem Gottesdienst am 8. Dezember um 13.00 Uhr vorgestellt und diskutiert. Alle 202 zurück gekommenen Fragebögen wurden als Ergebnis an den Erzbischof von Hamburg gegeben, damit er es für seine Antwort an den Papst verwenden kann.

 

 

Alle Daten sind für Interessierte hier nachzulesen.

 

Ein Weihnachtsstern für den Kleinen Michel (4. Dezember 2013)
Dieser Weihnachtsstern ist ein Unikat. Kein Papier, schon gar kein Plastik, wie es sich in fast allen Kirchen als Material für die Weihnachtssterne durchgesetzt hat.
Der Stern, der am kommenden Mittwoch im Kleinen Michel eingebracht wird, wurde in den Glaswerkstätten Schneemelcher in Quedlinburg aus Gläsern gefertigt, die aus den historischen Fenstern der Hamburger Kirche stammen und im Rahmen der Sanierung angefallen sind. Während die Form dieses "Quedlinburger Weihnachtssternes" sich eng an die traditionellen Weihnachtssterne aus Mitteldeutschland anlehnt, ist die Ausführung in echtem Glas möglicherweise sogar einmalig, zumindest für Hamburg. Der 2012/2013 grundlegend sanierte und nach den ursprünglichen Plänen wieder neu gestaltete Kleine Michel ist die - kleinere - Vorgängerkirche des Hamburger Großen Michel und seit 1811 katholisch.
Der Stern wird am Mittwoch, 4. Dezember, zwischen 16 und 18 Uhr montiert und aufgehängt. Das Bild zeigt den Stern in der Werkstatt in Quedlinburg mit dem Glaswerkmeister Frank Schneemelcher.

P. Simon Boiser SVD neuer Seelsorger der Philippischen Mission am Kleinen Michel (1. Dezember 2013)
Pater Boiser wird wie seine Vorgänger zur Kommunität der Styler Missionare (SVD) in Neugraben gehören.
Am letzten Sonntag bzw. Mittwoch des Kirchenjahres hatte P. Eufemio Sombrio SVD die letzten Gottesdienste mit der Gemeinde gefeiert. Er kehr auf die Philippinen zurück und wird in einer Hochschule der Styler tätig sein.
Pater Simon wird am Ersten Advent in sein Amt eingeführt. Weil am Kleinen Michel derzeit keine großen Räume für einen Empfang zur Verfügung stehen, findet die Einführung in Neugraben statt. Von uns allen: Herzlich willkommen!

Umfrage von Papst Franziskus Was wissen die Katholiken über die Kirchliche Lehre
zu Ehe und Sexualität - und was denken sie darüber?
(1. und 8. Dezember 2013)

Der Papst hält die Weltkirche in Atem. Ende November ist sein erstes großes Rundschreiben veröffentlicht worden. Darin fordert er nicht nur eine Erneuerung der Kirche, sondern will bei sich in Rom beginnen.
Dem soll auch eine Versammlung der Bischöfe aus aller Welt im kommenden Jahr in Rom dienen. Eine solche Bischofssynode ist für den neuen Papst - das hat er deutlich gemacht – kein klerikales Schaulaufen. Er will vielmehr zusammen mit den Bischöfen danach fragen, wie das Evangelium heute in den verschiedenen Kulturen besser verkündigt werden kann.
Damit in Rom nicht realitätsfern diskutiert wird, hat der Papst alle Bischöfe gebeten, in den kommenden Wochen mit den Gemeinden darüber in Austausch zu kommen, was denn die Katholiken vor Ort von der kirchlichen Verkündigung und biblischen Grundlegung der katholischen Lehre wissen und wie ein Neuaufbruch im Sinne des Evangeliums gelingen kann. Dazu hat der Papst den Bischöfen einen Fragenkatalog vorgelegt, der keinen Bereich auslässt.
Erzbischof Werner Thissen hat dieses Dokument aus Rom an uns in den Gemeinden gesandt und uns um eine Rückmeldung bis zum 15. Dezember gebeten.
Wir vom Kleinen Michel wollen, um der Vielfalt der Kulturen und Mentalitäten gerecht zu werden, zu einigen dieser Fragen Rückmeldungen einsammeln und haben dazu einen Fragebogen erstellt, der jetzt in deutsch, englisch und französisch übersetzt wurde (Der Fragebogen als pdf: D Fragebogen deutsch - F Questionnaire - französisch - E Questionnaire Englisch)
Am Sonntag, 8. Dezember wird in einem Gemeindegespräch versucht werden, eine erste Auswertung dieser Fragebögen vorzunehmen.

 

Helmut Röhrbein-Viehoff kommt im Rahmen einer Pastoralen Projektstelle an den Kleinen Michel (9. Oktober 2013)
In einem Brief an den Pfarrgemeinderat und den Kirchenvorstand wurde heute darüber unterrichtet, dass das Erzbistum Hamburg zum 1. Januar 2014 eine Projektstelle für einen Pastoralreferenten geschaffen und dafür Herrn Helmut Röhrbein-Viehoff ernannt hat. Er wird mit 50% bei uns und mit der anderen Hälfte weiter mit Lehraufträgen an Hochschulen im Erzbistum beschäftigt sein. Wir freuen uns sehr, dass er zu uns kommt und begrüßen ihn herzlich am Kleinen Michel - auch wenn es noch fast drei Monate sind, bis er hier wird anfangen können, da er zur Zeit noch Verpflichtungen in Flensburg hat.
Das Aufgabenfeld für diese Projektstelle betrifft ausdrücklich nicht die klassische Gemeindearbeit, die aufgrund der Situation und der Strukturen am Kleinen Michel wenig gegeben ist. Vielmehr soll er in Zusammenarbeit mit den Jesuiten pastorale und kulturelle Angebote schaffen, mit denen wir insbesondere auf Menschen in der Stadt Hamburg zugehen können, die sonst keinen Zugang zur Kirche und den klassischen Formen des Glaubens haben. Daher handelt es sich um eine "Projektstelle", die zunächst auf drei Jahre begrenzt ist. Im Zusammenhang mit der Entstehung eines Pastoralen Raumes, zu dem der Kleine Michel gehören wird, ist dann die Fortführung dieses Projektes und die Aufgabenstellung des Kleinen Michel als Citykirche neu zu bedenken.
Über die Fragen der Zukunft (Citykirche, Rektoratskirchenverfassung, Pastoraler Raum) haben und werden wir in den Gremien beraten und befinden wir uns seit geraumer Zeit in einem Prozess. Herr Röhrbein-Viehoff wird vermutlich im Januar im Rahmen eines Gottesdienstes um 11.30 Uhr der Gemeinde vorgestellt werden.

"Happy Hour" im Kleinen Michel (3. Oktober 2013)
Nachdem die "Happy Hour" mehrere Jahre in St. Joseph auf der Großen Freiheit stattgefunden hatte, wurde die Sanierung dieser Kirche zum Anlass, dass die Veranstalter künftig "on tour" an verschiedenen Orten gastieren wollen. Den Auftakt bildete der Abend im Kleinen Michel, bei dem sich auch erstmalig die Akustik der Kirche und die Sound-Anlage bei dieser Art großer Klein-Kunst bewährt hat. Ca. 70 Gäste erlebten einen gelungenen Abend, an dem Klassik, Pop und Reziatation zusammenfanden.

Dr.Basil Okeke neuer Seelsorger für die französische Mission am Kleinen Michel (2. Oktober 2013)
Ab Mitte Oktober wird die französischsprachige Gemeinschaft nach langer Vakanz wieder einen festen Seelsorger haben. Dr.Basil Okeke wird in diesen Tagen als neuer Pastor in der Gemeinde Bruder Konrad in Osdorf/Lurup anfangen und am Samstag Abend hier am Kleinen Michel die Heiligen Messen auf französisch feiern. Erstmals seit dem Weggang von Pater Andreas Leblang SJ, der vergangenes Jahr nach Mannheim gewechselt ist, wird die Gemeinde der Franzosen in Hamburg wieder einen festen Seelsorger haben. In den Monaten seit dem Frühsommer 2012 hatten zwar verschiedene Priester die regelmäßigen Gottesdienste gewährleistet; eine wirkliche Kontinuität war aber nicht möglich.
Basil Okeke wird seine Hauptaufgabe natürlich in der Gemeinde Bruder Konrad haben, aber in ihm bekommen die Franzosen doch einen verlässlichen Ansprechpartner und Seelsorger. Er war zuvor Priester im Gemeindedienst in St. Peter Recklinghausen im Bistum Münster und kam dann 2012 in unser Erzbistum, wo er zunächst bei den Nordfriesen in Niebüll zum Einsatz kam. Seine Muttersprache ist Igbo, das in seinem Heimatland Nigeria von über 20 Millionen Menschen gesprochen wird. Wie viele Afrikaner spricht Basil Okeke mehre Sprachen, darunter auch Französisch.

Brief des Pfarrers zum Wegfall der Sonntagsmesse um 9.30 Uhr (1. Oktober 2013)
Aus dem Inforbrief Oktober: Warum wurde die Hl. Messe am Sonntag um 9.30 Uhr nicht wieder aufgenommen?
"Bis zum Beginn der Renovierungsarbeiten 2012 gab es am Kleinen Michel zusätzlich zu den vier Terminen, zu denen auch jetzt wieder die Sonntagsmesse gefeiert wird (Sa 18, So 11.30, 15.30 und 19.00) eine Eucharistiefeier um 9.30 Uhr. Diese war für viele über Jahrzehnte hinweg „ihre“ Messe. Entsprechend wurde oder wird sie schmerzlich vermisst. Ich verstehe das und ich erwarte von keinem der Betroffenen, dass sie dieser Entscheidung des Pfarrers freudig zustimmen.
Manches Mal wurde hinter vorgehaltener Hand gesagt, dies sei entschieden worden, weil ältere Menschen am Kleinen Michel nicht mehr willkommen seien. Das hat mich verletzt und stimmt ganz sicher nicht.
Der Eindruck konnte entstehen, weil in der Tat der Gottesdienst um 9.30 Uhr überwiegend von Gemeindemitgliedern besucht wurde, die die 65 oder 70 überschritten haben. Durchschnittlich waren bis 2012 noch 30 bis 50 Mitfeiernde zu verzeichnen. Auch wenn an einigen Sonntagen ganze Gruppen von Touristen dazu kamen, ist das eine Größenordnung, bei der wir überlegen mussten, wie es weiter geht.
Nach aller Erfahrung – hier wie an anderen Orten – haben die nachkommenden Generationen, und auch schon die jetzt 55- bis 65-Jährigen, mit großer Mehrheit einen anderen Wochenendrhythmus, als viele der Generationen davor. Deswegen war nicht zu erwarten, dass die Zahlen wieder ansteigen. Im Unterschied dazu haben wir 11.30 Uhr (200 bis 300) und jetzt anscheinend auch 19.00 Uhr wieder (80 bis 100) deutlich steigende Zahlen.
Einschnitte wie der Wegfall einer liebgewonnenen Eucharistiefeier sind immer sehr persönlich und sehr schmerzhaft, zumal sie vor allem die Treuen trifft. Früher oder später war dieser Schnitt aber unvermeidlich; ich hielt es nicht für sinnvoll, nach dem Umbau den 9.30-Uhr-Termin wieder aufzunehmen, zumal wir im Blick haben müssen, dass wir in einer insgesamt veränderten kirchlichen Situation leben. In der Hamburger Innenstadt gibt es immer noch so viele gut erreichbare Sonntagsgottesdienste wie nirgends im Norden – und die Zahl der Priester nimmt ebenso deutlich ab, wie die Zahl der Gottesdienstteilnehmer schon abgenommen hat. Wir leben da am Kleinen Michel nicht auf einer Insel, sondern sind Teil des Erzbistums Hamburg.
Niemand muss diese Veränderungen lieben. Ich hoffe, dass wir sie gemeinsam angehen und auf Gottes Geist vertrauen, dass darin auch Chancen für neue Aufbrüche liegen.
Ihr Pater Martin Löwenstein, Pfarrer"

 

Der Kleine Michel ist wieder eröffnet und neu geweiht! (1. September 2013)
Der Kleine Michel ist wieder unser! Elf Monate hat es gedauert. An die 700 haben mit Erzbischof Werner die Wiedereinweihung gefeiert. Noch einmal 200 kamen zur Ökumenischen Vesper und 80 beschlossen den Tag mit einem Neustart der Manresa-Messe am Kleinen Michel.
In seiner Predigt sagte der Erzbischof: "Mit der Erneuerung des Kleinen Michel kann sich auch für uns alle unsere Beziehung erneuern zum Dreifaltigen Gott und zu den Menschen. Gerade der kleine Michel lebt ja seit seiner Entstehung in vielfältigen Beziehungen." Dann nennt er besonders die Ökumene, die Beziehungen zu den Völkern in Europa und darüber hinaus und die Beziehung zur Kunst, die in dem erneuerten Raum eine besondere Chance bekommen soll: "Wir können als Kirche von Kulturschaffenden viel lernen. Denn mit Sensibilität und Kreativität gestalten Künstlerinnen und Künstler das, was die Menschen bewegt. "
Seit acht Jahren tragen die Jesuiten die Verantwortung für die Seelsorge an "St. Ansgar und St. Bernhard", wie unsere die Kirche eigentlich offiziell heißt. Von den Jesuiten waren daher mit dabei P. Provinzial Stefan Kiechle SJ aus München, der in der Vesper auch die Predigt übernommen hatte, und als Diakone Björn Mrosko SJ und Claus Recktenwald SJ, die Ende September zu Priestern geweiht werden.
Der hohe Stellenwert der Ökumene kam in einer Vesper zum Ausdruck, die zusammen mit den beiden lutherischen Hauptpastoren von St. Nikolai, der "Mutterkirche" der Kleinen Michel und von St. Michaelis, dem Großen Michel, der im 17. Jahrhundert gebaut wurde, als der Kleine Michel für die wachsende Gemeinde zu klein geworden war.
Bei der ca. 2,2 Millionen teuren Sanierung wurden neben dem klassizistischen Kirchenraum auch die Südfassade der Kirche wieder hergestellt, die 1973 beim Bau der Katholischen Akademie regelrecht zubetoniert worden war. Technisch wurden praktisch alle Bereiche umfassend erneuert: Elektro, Beleuchtung, Heizung, Fenster, Fußböden. Die beiden historischen Figuren wurden mit zusätzlichen Spenden von Gemeindemitgliedern restauriert; ebenso die historische Ewig-Licht-Ampel. Das barocke Kreuz, eine Leihgabe der Frankfurter Jesuiten, schließt den Chorraum.

Bilder von der Wiedereinweihung 1.9.2013 (c) Thomas Wagner, Hamburg Bilder von der Wiedereinweihung 1.9.2013 (c) Thomas Wagner, Hamburg Bilder von der Wiedereinweihung 1.9.2013 (c) Thomas Wagner, Hamburg Bilder von der Wiedereinweihung 1.9.2013 (c) Thomas Wagner, Hamburg
Bilder (c) Thomas Wagner, Hamburg, Bild rechts außen (c) Kleiner Michel

Es war eine bewusste Entscheidung, die seit den 70er Jahren hinzugefügten Figuren nicht wieder aufzustellen. Da in einem Kirchenraum nur eine Marienfigur stehen soll, hat die Madonna vom Kleinen Michel den herausgehobenen Platz bekommen; die Fatima-Madonna haben wir auf Anregung des Generalvikars der Portugiesischen Gemeinde angeboten. Es war das Anliegen, in der Kirche Raum zu schaffen und die alte Großzügigkeit dieses Baues wieder erlebbar zu machen. Deswegen wird auch die Figur des Heiligen Josef (wie die anderen auch!) sorgfältig gelagert, aber jetzt nicht wieder aufgestellt. Hingegen ist im wieder geöffneten Umgang des Altarraumes künftig Platz für vorübergehende Ausstellungen oder Verehrungsorte im Lauf des Kirchenjahres. Dort hat auch der Kreuzweg seinen Platz gefunden.
Die Kollekten und der Reinerlös des bunten Festes auf dem Platz vor dem Kleinen Michel waren für die neue Orgel gedacht. Denn diese fehlt jetzt. Die Teile der beiden historischen Orgeln waren Ende letzten Jahres eingelagert worden, um sie beim Bau einer neuen Orgel wieder zu verwenden.
Herzlichen Dank an die vielen Frauen und Männer, die in den vergangenen elf Monaten hart auf der Baustelle und in den Werkstätten gearbeitet haben, damit der Kleine Michel heute in neuem Glanz erstrahlt. Gott sei Dank hat es keinen Arbeitsunfall gegeben. Dank an Architekt Klaus Dörnen und sein Team und an die Fachingenieure. Dank an die diözesanen Kommissionen, an Frau Prof. Wagner, Frau Dr. Michels, P. Mennekes SJ und P. Kern SJ sowie Frau Dr. Markfort und Frau Hauer vom Denkmalschutzamt, die uns beraten und unterstützt haben. Dank an Herrn Sommer aus der Gemeinde und Herrn Leenen vom Erzbistum für die fachkundige und unermüdliche Arbeit im Bauausschuss. Und Dank an viele andere, die ihren Beitrag zu diesem Werk geleistet haben!
Vielen Dank an alle aus der Gemeinde, die dieses Fest mit vorbereitet haben, die im Gottesdienst mitgewirkt haben und die nun das Fest gestalten. Vielen Dank auch an die Musikerinnen und Musiker.
Das NDR Hamburg-Journal hat einen Bericht zur Einweihung gesendet: Hamburg-Journal 1.9.2013

Wechsel in der Geistlichen Leitung der Katholischen Studierenden Jugend (KSJ) (9. August 2013)
In einem Gottesdienst mit rund 50 Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern der KSJ sowei einer ganze Reihe von lehrerinnen und Lehrern in der Kapelle der Ansgarschule hat die Jugendgruppe Abschied von Frater Lochbrunner SJ genommen. In seiner Predigt hat er das Evangelium vom barmherzigen Vater ausgelegt und auf die Spannung hingewiesen, in der sich die meisten Menschen finden und die in den beiden Söhnen des Gleichnisses dargestellt ist: Zwischen Aufbruch und Daheimbleiben, Wagnis und Sicherheit. Aber beide Söhne sind auf dem Weg, die Barmherzigkeit ihres Vaters zu verstehen und zu entdecken, dass dieser sie ohne Vorbedingung und von Herzen annimmt. Den Gottesdienst hat mit ihm Björn Mrosko SJ gefeiert, der neuer Geistlicher Leiter der KSJ wird und dieses Jahr schon beim Sommerlager dabei war (im mittleren Bild links neben Lochbrunner).
Bei einer anschließend Feier im Keller der KSJ in der Ansgarschule haben der Schulleiter Dr. Stolze, für die Jesuiten Pater Löwenstein und einige Sprecherinnen und Sprecher der Jugendgruppe und der Kollegen Simon für ein herausragendes Enagegement in den drei Jahren gedankt. Im letzten Jahr hatte er zudem die Geistliche Leitung von Pater Adler übernehmen müssen, da dieser in die Bundesleitung der KSJ gewählt worden war. Ein besonders arbeitsreiches Jahr, in dem Lochbrunner aber auch besondere Leitungsfähigkeit gezeigt habe.
Jetzt geht er für ein Aufbaustudium im Rahmen seiner Ausbildung im Jesuitenorden nach Chicago.

Xaviere Gemeinschaft jetzt im Internet (19. Juni 2013)
Seit fast einem Jahr sind drei Schwestern der aus Frankreich stammenden Gemeinschaft "Communauté Xavière". Die von Ignatius von Loyola, dem Gründer der Jesuiten, geprägte Gemeinschaft will in Hamburg ihre erste Station aufbauen. Jetzt sind sie im Internet zu finden (https://xaviereshamburg.wordpress.com)

 

 

 

Abschied von Frater Simon Lochbrunner SJ im Sonntagsgesprächskreis (26. Mai 2013)
Seit fast drei Jahren hat Frater Lochbrunner von den Jesuiten zusammen mit Dieter Vehmeyer einen Gesprächskreis moderiert, der sich regelmäßig nach dem Sonntagsgottesdienst trifft; in diesem Sommer wird Simon Lochbrunner Hamburg verlassen, um seine Studien fortzusetzen. Eine Teilnehmerin des Kreises schrieb zum Abschied:

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben“- aus dem Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse.
Dieser Text war die Gesprächsgrundlage für unser heutiges Sonntagsgespräch, das letzte Mal mit Simon Lochbrunner, der Hamburg verlässt, um in Amerika zu studieren und der uns die letzten Jahre mit theologischer Kompetenz und kompromissloser Wahrheitssuche begleitet hat. Unsere Themen reichten von theologischen Höhenflügen - Die relationale Ontologie von Peter Knauer - bis zu tiefer persönlicher Betroffenheit - Warum redet Gott nicht mit mir? - Es war spannend zu sehen, wie verschieden Spiritualität und Gottessuche bei unterschiedlichen Menschen aussehen kann. Und wir sind sehr unterschiedlich! Und dabei zu erleben, dass man sich trotzdem oder vielleicht gerade deshalb gegenseitig annehmen und unterstützen kann. Wir verdanken diese großartige Erfahrung zu einem guten Teil Simon, der zunächst alle Fragen zuließ und durch Erklärungen und kritisches Nachfragen ein Weiterkommen ermöglichte. Schade, dass Du gehst, Simon! Aber um noch einmal Hesse zu zitieren: „Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen! Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, mag lähmender Gewohnheit sich entraffen.“ Alles Liebe und Gottes Segen, Simon, für Deine Reise. Wir sind gespannt, wie es mit unserem Gesprächskreis - ohne dich – weitergeht.

 

Kleiner Michel feiert auf dem Rathausmarkt (1. Mai 2013)
Bei strahlendem Sonnen-Wetter - wenn auch kühlen Temparaturen - haben über 100.000 Gäste mit vier parallelen Gottesdiensten den Evangelischen Kirchentag in Hamburg eröffnet. Der Kleine Michel war prominent dabei, denn beim Gottesdienst auf dem Rathausmarkt, der auch auf den Jungfernstieg (Bild: hintere Leinwand aus Richtung Gänsemarkt) übertragen wurde, war Ökumene angesagt: die fünf Sprecherinnen und Sprecher für die Fürbitten waren ebenso vom Kleinen Michel wie der Liturg des Gottesdienstes. Und selbst die Predigerin ist über ihre Famile unserer Gemeinde eng verbunden.

Eiige Pressestimmen dazu:

Kleiner Michel am Kirchentag (1. bis 5. Mai 2013)
Am Mittwoch beginnt der Kirchentag in Hamburg. Wegen der Kirchensanierung sind wir vom Kleinen Michel nicht groß im Programm; nur beim Eröffnungsgottesdienst am Mittwoch um 17.00 Uhr am Rathausmarkt (und Jungfernstieg) wirken 6 1/2 Leute aus unserer Gemeinde mit - es ist also fast ein Kleiner Michel-Gottesdienst (mit bis zu 35 Tausend Teilnehmern).
Wir würden aber gerne für die Leute, die zufällig am Kleinen Michel vorbei kommen zumindest abends ein wenig Gastfreundschaft üben, indem etwas zu trinken bereit steht und man ein wenig snacken kann. Die Kapelle im Container ist offen und man kann durch die Tür in die beleuchtete Baustelle spieken.
Bitte tragen Sie sich zu den Zeiten ein, zu denen Sie am Kleinen Michel sein können. Mehr als vier oder fünf Leute gleichzeitig ist zwar gesellig, aber nicht notwendig. Wir wissen nicht, ob das überhaupt angenommen wird - schlimmstenfalls ist das für Sie als ein Abend mit Freibier/Freiwein an einem lauschigen Abend vor dem Kleinen Michel.
Danke für die Mithilfe & herzliche Grüße sagt der Pfarrgemeinderat des Kleinen Michel & P. Martin Löwenstein SJ

 

Bruno Grodecki gestorben (17. April 2013)
Heute Mittag verstarb im Alter von 92 Jahren Herr Bruno Grodecki, langjähriges Mitglied der Gemeinde des Kleinen Michel. Mit seinem Engagment an St. Ansgar und seiner verlässlichen Treue war er einer der ganz Großen unserer Gemeinde; er sorgte sich im Hintergrund, war für viele Ansprechpartner, er gehörte zu den ersten Laien, die nach den Reformen des Konzils Aufgaben in der Gestaltung der Liturgie übernahmen und gab dem zugleich mit seinen christlichen Grundüberzeugungungen ein glaubwürdiges Gesicht. Als Altsenior und später als Vorsitzender der Kolpingfamilie Hamburg-Zentral trug er zum Aufbau der Gruppe wesentlich bei und förderte besonders die Kolpingjugend. Der Tod seiner Frau im August 2011 hatte ihn schwer getroffen. Nun ist er ihr nachgefolgt in der Erwartung einer Heimat bei Christus im Himmel. Gott schenke ihm ewige Freude. In Trauer und mit großer Dankbarkeit für sein Lebenswerk sind wir bei seinen Söhnen und Enkeln.
Die Trauerfeier wird am kommenden Mittwoch, 24. April um 11.00 Uhr in Kirche St. Franz Josef (Winsener Str. 27, 21079 Hamburg-Harburg) stattfinden; die Beisetzung findet auf dem Friedhof Langenbek (Langenbeker Friedhofsweg, Harburg) im Anschluss statt.

P. Hans-Bernd Bollmann SJ gestorben (16. April 2013)
Für übermorgen hatten Jesuiten aus der Hamburger Kommunität sich einen Zug nach Berlin herausgesucht, um Hans-Bernd Bollmann zu besuchen, der vor zwei Wochen in's Krankenhaus musste, weil er in eine Starre verfallen und nicht mehr ansprechbar war. Vor zwei Tagen hieß es noch, eine begleitende Lungenentzünding sei abgeklungen. Heute Abend ist er gegen 20 Uhr überraschend gestorben. Er ist 66 Jahre alt geworden.
Der Termin für die Beisetzung steht noch nicht fest. Das Bild entstand letztes Jahr im Garten des Altenheimes der Jesuiten in Berlin Kladow, als die Alzheimer-Erkrankung zwar schon weit fortgeschritten war, Hans-Bernd aber noch am Leben der Jesuitenkommunität teilnehmen konnte.
Er war ein gütiger Mensch und Priester und vielleicht kam der frühe Tod auch aus seiner Sehnsucht, dem Herrn zu begegnen. Unsere Hamburger Kommunität verdankt ihm sehr viel!
Das Requiem findet am Dienstag, dem 23. April 2013, um 11.30 Uhr in der Friedhofskapelle auf dem Domfriedhof St. Hedwig, Ollenhauerstraße 24-28, in Berlin-Reinickendorf statt. Die Beerdigung ist im Anschluss an das Requiem.

Theater auf der Baustelle (14. April 2014)

Gut 200 Gäste haben sich locken lassen, eine ungewönliche Iszenierung zu sehen. Die Baustelle des Kleinen Michel bot ein atemberaubendes Bühnenbild für eine freche Adaption von Shakespeares Alterswerk "Der Sturm". Während die Zuschauer sich über den Raum verteilten sprachen, sangen und spielten die jungen Künstlerinnen und Künstler von allen Seiten. Zwischenzeitlich ging die Inszenierung von Martin Grünheit in ein Gespärch der Schauspieler mit den Gästen über und verschwammen die Grenzen von Spiel und Dialog, Rolle und Persönlichkeit. Danke an alle, die durch ihr Engagement und an alle, die durch ihre Spenden diesen Abend möglich gemacht haben!

Provinztreffen der Jesuiten (2. bis 6. April 2013)
Vier der z.Z. sechs Hamburger Jesuiten haben an dem Treffen von ca. 180 Jesuiten aus der Deutschen Provinz teilgenommen, das alljährlich im fränkischen Wallfahrtsort Vierzehnheiligen stattfindet. In diesem Jahr haben Stichwörter wie Glaubenskrise und Glaubwürdigkeitskrise die Themen markiert. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch des Generaloberen der Jesuiten, P. Adolpho Nicolas SJ, der sonst von Rom aus den Orden leitet. Mit ihm wurde intensiv, und trotz der großen Runde in manchem auch sehr persönlich, über das gesprochen, was Jesuiten in Deutschland zur Zeit bewegt - und das ist auch nach drei Jahren noch intensiv mit dem Aufdecken von Fällen von Gewalt und Machtmissbrauch in Jesuiteninstitutionen in den zurückliegenden Jahrzehnten verbunden und daher die daraus zu ziehende Konsequenzen gewesen.

 

Ostern auf der Straße (31. März 2013)
Martin stammt aus der Slovakei. Er ist intelligent, aber er leidet immer wieder unter Anfällen von paranoider Schizophrenie. Er könnte mit der Krankheit gut umgehen, denn er spürt genau, wann ein Schub kommt. Das Medikament Fluanxol würde ihm in diesem Fall helfen, aber nur manchmal findet er ein Krankenhaus oder einen Arzt. Als Roma darf er in seiner Heimat auf nicht zu viel Hilfe hoffen. So muss er zumeist hoffen, dass er durch den Schub durchzukommen, ohne Schaden anzurichten.
An den Kleinen Michel kommt er, um den 'Pastor' um einen Tee zu bitten (groß! und viel Zucker!) und meist auch ein Salami-Brot. Heute hatten wir zudem noch Ostereier für ihn; aber da die Finger von der Kälte klamm waren, mussten wir ihm erst helfen, die Eier zu schälen. Jetzt steht er am Stehtisch vor dem Eingang, trinkt seinen Tee, isst sein Brot und wird weiter ziehen. Eben noch, aus dem Augenwinkel, konnte man mitbekommen, dass er seine kleine Mahlzeit mit einem Dankgebet beendet hat.

Karfreitag ökumenisch (29. März 2013)
Weil der Kleine Michel geschlossen ist und Gottesdienste nicht parallel in der Krypta und oben im Großen Michel stattfinden können, haben wir dieses Jahr den Gottesdienst zur Sterbestunde Jesu gemeinsam gefeiert. 200 bis 300 Katholiken haben die lutherische Gemeinde ergänzt, die mit Bischöfin Fehrs und Hauptpastor Röder den Gottesdienst gefeiert hat. In ihrer Predigt hat die Bischöfin eindringlich vor Augen gebracht, dass die entscheidende Frage angesichts des Kreuzes das Leiden des Opfers ist ("Tut das nicht weh", fragt ein Kind). Gott ist nicht der Held, der mit eindrucksvoller Show vom Kreuz steigt, sondern einer, der das Kreuz an der Seite der geschundenen Kreatur aushält bis zum Ende. Dieses Aushalten, und seien es nur die Stunden bis zur Feier der Osternacht, tut auch heute der Welt Not.
Auch viele evangelische Mitchristen sind der Einladung gefolgt, im Anschluss an den lutherisch gestalteten Gottesdienst oben im Michel in die Krypta zu kommen, wo in der Tradition der römisch-katholischen Kirche Gelegenheit war, in einem Akt der ganz persönlichen Verehrung und Hingabe vor das Kreuz zu treten, das von Minstranten gehalten wurde. Auch die meisten Evangelischen sind in die Knie gegangen, als ein äußeres Zeichen für die karfreitagliche Bitte um Gottes Barmherzigkeit für uns.
Für die Katholiken bestand zudem in der 'Kapelle im Container' am Kleinen Michel Gelegenheit, den Leib Christi in der Kommunion als Stärkung für die Stunden desTodes Jesu und der Grabesruhe zu empfangen.

Pfarrgemeinderat - Ausblicke und Einblicke (26. März 2013)
In einer Sitzung mit vielen Gästen hat der Pfarrgemeinderat Rückblick gehalten auf das "Ideenforum", zu dem er Ende Januar eingeladen hatte. Es sollten Perspektiven von außerhalb auf die Chancen des Kleinen Michel jenseits der Aufgabe als Gottesdienstort für die sonntäglichen Eucharistiefeiern sein. Die Notizen vom Ideenforum werden hier veröffentlicht, auch wenn sie kein Protokoll darstellen.

Der Kleine Michel und die Ökumene im "hamburg journal" (18. März 2013)
Im Vorfeld des Deutschen Evangelischen Kirchentages hat das "hamburg journal" über gelebte Ökumene zwischen evangelisch-lutherischen und katholischen Christen in Hamburg berichtet und dabei auch Bilder vom Gottesdienst des Kleinen Michel in der Krypta des Großen Michel und Interviews von Gemeindemitgliedern gebracht.

 

 

"Rocki" verstorben (6. März 2013)
Wir kannten ihn nur als "Rocki". Einige Jahre hat er in der wärmeren Jahreszeit vor dem Kleinen Michel Platte gemacht (übernachtet). Wenn er sturz betrunken war, konnte er ganz schön lästig fallen. Aber sonst war er ein feiner Kerl und gehörte zum Kleinen Michel dazu. Wir beten für ihn, dass er im Himmel jetzt einen schönen Platz hat, an dem er zu Hause ist, ein Zuhause, das er auf erden nicht mehr gefunden hat.

 

 

 

Erste Sonntagsmesse in der Krypta des Michel (6. Januar 2013)
Als vor 200 Jahren, am 17. März 1811 der letzte lutherische Gottesdienst in dem (wiederaufgebauten) Kleinen Michel stattfand, fand der Prediger sehr versöhnliche, heute würde man sagen: ökumenische, Worte: "Wir sollen und müssen ihn verlassen, um ihn unseren Brüdern zu übergeben, auf dass auch sie ein größeres Bethaus, wie bisher, haben, um unsern und ihrem Gott, um unsern und ihren Heiland auch öffentlich anzubeten und zu verehren. Euch Allen, die ihr Euch so gerne hier versammeltet, um erbauet zu werden aus dem Worte des Lebens, um an diesem Altar das Unterpfand Eurer künftigen Seligkeit zu empfangen. Euch Allen, die Ihr eine stille Thräne bey dieser Trennung mit mir weint - Euch Allen sey es denn eine große Beruhigung, dass dies Haus des Herrn, welches nun schon vier und funfzig Jahre zu unserm Gottesdienst geweihet war, dass dies Haus ein Gotteshaus bleiben wird." Von diesem Tag an wird über die zwei Jahrhunderte immer wieder von einer guten Nachbarschaft von Großem und Kleinem Michel berichtet. Insofern ist es gute Tradition und dennoch besonderer Höhepunkt dieser Verbundenheit, dass die römisch-katholische Gemeinde vom Kleinen Michel in der Zeit bis zur Fertigstellung unserer Kirche ihren sonntäglichen Gottesdienst in der geräumigen Krypta des Großen Michel feiern darf.
280 Mitfeierende waren zum ersten Gottesdienst gekommen, weit mehr als erwartet, so dass nicht wenige stehen mussten. Darunter waren auch einige Mitglieder der Michaelisgemeinde, bei denen sich P.Löwenstein zu Beginn des Gottesdienstes persönlich bedanken konnte (mit dem Hinweis, dass sie als Nichtkatholiken gleich dadurch erkennbar gewesen seien, dass sie pünktlich zum Gottesdienst erschienen sind, was nicht zu den Tugenden der Katholiken am Kleinen Michel gehört).

 

 

P. Mehring SJ wird neuer Leiter der Glaubensinformation (19. Januar 2013)
Das Erzbistum Hamburg hat nun offiziell Pater Hans-Theodor Mehring SJ zum März 2013 als Leiter der Katholischen Glaubensinformation (kgi) beauftragt; er wird damit Nachfolger der Patres Andreas Leblang und Georg Maria Roers. Pater Mehring war bislang in der "Katholischen Glaubensorientierung" in Aachen tätig und Superior der dortigen Jesuitenkommunität. Von 1986 bis 1993 war er Studentenseelsorger in Hamburg und von 1993 bis 1998 in dieser Stadt bereits Leiter der Katholischen Glaubensinformation.