Info Blog

 

 

Pipes of peace – der Orgelbau geht weiter  (01. März 2019)

Langsam nimmt die Orgel die Form des Abbildes auf der mittlerweile entfernten Bauplane an. Die Orgelbauer der im Saarland ansässigen ‚Orgel-Werkstatt Thomas Gaida' haben in den letzten zwei Wochen unermüdlich Prospektpfeifen montiert und gestimmt, sowie an den Gehäusen für die Chororgel im Umgang weitergebaut. Die Einweihung der neuen Orgel ist für Ende September anberaumt und wird freudig erwartet. Weiterhin gutes Gelingen und Gottes Segen!

Orgelbau am Kleinen Michel – die Prospektpfeifen sind montiert


Ich sehe was, was Du nicht siehst ... – 18. Salon
  (25. Februar 2019)

18. Salon Kleiner Michel – Ich sehe was, was Du ...In gewohnt spannender Art und Weise setzten sich die jungen Künstlerinnen und Künstler eindrucksvoll mit dem selbst gewählten Thema „Ich sehe was, was Du … - Über kritische Wahrnehmung“ auseinander. Auftakt und Abschluss bildeten zwei Ballette mit Tänzern aus dem Hamburg Ballett John Neumeier. Das Schauspiel „kopfstück“, Regie & Text Woody Mues, widmete sich der Frage des Zusammenlebens von uns Menschen im Spannungsfeld zwischen Individuum und Gemeinschaft. Das an der Musikhochschule in Barcelona entstandene Lux Nova Duo, mit der ungewöhnlichen Besetzung von Gitarre und Akkordeon, bestritt den musikalischen Teil des Abends und machte „Unerhörtes hörbar“. Sehr berührend der Dialog der Körper der beiden jungen Tänzer zum Abschluß. Das junge Künstler einiges zu sagen haben, Denkanstöße zu geben vermögen, spiegelte auch das lebhafte Salongespräch im Kleinen Foyer im Anschluß. Die Frage, was diese Art der Kunst in einer Kirche zu suchen habe, beantwortete einer der jungen Schauspieler, indem er sagte, die Darbietung seiner Kunst sei für ihn ein Dialog mit dem Publikum und sich in einer Kirche präsentieren zu dürfen, sei für ihn eine sehr besondere Erfahrung. Vielen Dank für diesen sehr besonderen Abend!

 

Versöhnung feiern  (23. Februar 2019)

Als Vorbereitung auf das Sakrament der Versöhnung wurde an diesem Familiennachmittag auf den verlorenen Sohn und auf Zachäus den Zöllner geschaut. Bei beiden zeigt sich, dass Gott – wie ein barmherziger Vater und als Mensch gewordener Sohn – die reumütigen Sünder sehnsüchtig erwartet, ihnen entgegenkommt und sie wieder aufnimmt. Die Beichte als Schattenfest – bei dem man die Maske, hinter der man sich meint verstecken zu müssen, abnehmen und sich mit Gottes Augen anschauen (lassen) darf.
Aufgelockert wurde der Nachmittag wieder durch Basteleinheiten, Spiele und Tee/Kaffee mit Gebäck.
Zaches und der Verlorene Sohn – nachgestellt mit Egli-Figuren im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung


Manresa-Messe mit Valentinssegen
  (17. Februar 2019)

Zwei durchbohrte Herzen zum ValentinstagSchon vor dem Einzug wurden die Besucher der Manresa-Messe mit „My baby just cares for me“ (von S. Kahn) auf den Valentinssegen eingestimmt. Am Ende der Messe wurden zwei Mitglieder des Manresa-Teams von Pater Görtz beauftragt, zusammen mit ihm den Valetinssegen zu spenden, den Paare und Einzelne persönlich empfangen konnten. Musikalisch begleitet wurde dies mit viel Gefühl von den beiden – von Peter Herbst organisierten – Musikern Theresa Wind und Martin L. Burns mit „Holy Roman(tics) Songs for the loved and unloved“. 

Der heilige Valentin war ein italienischer Bischof und Märtyrer. Er ist der Schutzpatron der Verliebten und Liebenden, dessen Gedenktag am 14. Februar gefeiert wird (– und der nicht einfach der Blumenindustrie überlassen werden sollte).

Die sich der Messe anschließende Manresa-Night stand ganz im Zeichen der Herzen – als Symbol des Valentinstags.  

 

Matinée  (17. Februar 2019)

Dr. Jens-Martin Kruse, von 2008 bis 2017 Pfarrer der evangelisch-lutherischen Christuskirche in Rom und seit einem Jahr Hauptpastor von St. Petri, präsentierte in einem bewegenden Vortrag im Foyer der Akademie sein ganz persönliches Rom. In einer ersten Annäherung an diese faszinierende Stadt zeigte er Fotos von Orten und  Menschen, die ihm und seiner Familie im Laufe der Jahre dort wichtig geworden sind: der Strand unweit der Stadt, der Park Villa Borghese für den täglichen Spaziergang, Buchladen und Eisdiele, der AS Rom und nicht zuletzt Papst Franziskus. Einer seiner vier Zugangsorte zum Thema Rom ist die Christuskirche. Ferner die Villa Malta, Sitz der Redaktion der von Jesuiten herausgegebenen Zeitschrift „La Civiltà Cattolica“. Ein weiterer Ort ist die große Paulskirche, in der jährlich am 25. Januar ein großer ökumenischer Gottesdienst mit Vertretern anderer Kirchen und Gemeinden stattfindet. 2018 durfte Jens-Martin Kruse dort gemeinsam mit Papst Franziskus den Segen spenden. Und letztlich der Petersdom. Mit der Wahl von Papst Franziskus am 13. März 2013 verbindet Jens-Martin Kruse „Aufbruch“. Dafür steht sinnbildlich das letzte Bild – Papst Franziskus, der eine Tür aufstößt … Zwischen Hochamt und Vortrag gab es wieder eine hervorragende Suppe – herzlichen Dank an Frau Entapa und ihr Team!

Matinee am Sonntag im Foyer der Katholischen Akademie mit Jens Martin Kruse zum Thema Rom 

Fest der Kulturen  (09. Februar 2019)

Zum Auftakt des Fests der Kulturen, das gemeinsam in der Katholischen Akademie und im Kleinen Michel gefeiert wurde, fand eine festliche Vorabendmesse mit dem Erzbischof Jean-Claude Hollerich SJ, Luxemburg statt. In seiner Predigt forderte er die „vielen bunten Fische im Netz“ auf, selbst zu Fischern des Glaubens zu werden. Die Messe wurde musikalisch von den verschiedenen Missionen bunt und lebendig gestaltet. Im Anschluss an die Messe wurde das Fest der Kulturen in der Unterkirche mit einem Tanz der polnischen Kinder und im Auditorium der Katholischen Akademie mit dem Philippinischen Chor eröffnet. Es folgten Beiträge aus Togo, Spanien, Korea, Indien, Portugal, Nigeria, Irland, Bretagne, Litauen und Italien. Für das leibliche Wohl hatten die verschiedenen Missionen und fleißige Köche des Kleinen Michel gesorgt. An Büffets in der Unterkirche und in der Akademie konnte man die verschiedenen Spezialitäten der teilnehmenden Länder probieren und genießen. Im Übergang von der Akademie zum Kleinen Michel duftete es verführerisch nach Crêpes.
Organsiert hatten das Fest Frau Hoffmann und Herr Herbst mit der Unterstützung eines Koordinationsteams. Sie danken an dieser Stelle ganz herzlich allen Helferinnen und Helfern. Vielen Dank für die Bereitstellung der Technik und die tatkräftige Hilfe, insbesondere beim Spülen der unzähligen Gläser!

Fest der Kulturen 2019, im Rahmen der Ansgar-Woche, am Kleinen Michel


Sankt Ansgar Patrozinium
  (03.02. 2019)

Reliquie des Heiligen Ansgar (seine Elle, mit der er taufte und segnete) am Kleinen MichelAm heutigen Hochfest zu Ehren des Heiligen Ansgar wurde dessen Reliquie, die unter dem Altar des Kleinen Michel eingelassen ist, ausgestellt. 

„Sankt Ansgar, seit 1811 Patron der Kirche (Kleiner Michel), wurde im Jahr 801 in der Normandie geboren. Er wurde Benediktiner im Kloster Corbie und wechselte von dort nach Kloster Corvey an der Weser. Im Jahr 831 wurde er als Bischof zur Mission der Gebiete nördlich der Elbe bis nach Schweden gesandt und steht damit am Beginn der Kirche von Hamburg, Nordelbien und Skandinavien.

Nach der Zerstörung Hamburgs durch die Wikinger im Jahre 846 übertrug der Papst ihm zugleich das Bistum Bremen, wo Ansgar im Jahre 865 starb. Seine Gebeine gingen dort in der Reformationszeit verloren. Erhalten sind nur die Teile der Reliquien, die vor der Reformation seinem Grab entnommen worden waren. Davon wurde 1865, im tausendsten Todesjahr des Heiligen, die Elle vom rechten Arm, "mit dem Ansgar segnete und taufte", in einen Schrein gefasst und dem Kleinen Michel geschenkt. Die Reliquie wurde 2013 in den Altar des Rendsburger Künstlers Tom Müllers eingelassen. Hier ist gleichsam das Ansgar-Grab für Hamburg. Aus demselben schwedischen Granit wurde der Ambo geschaffen: Am "Altar des Wortes“ wird hier die Bibel vorgelesen und ausgelegt.“
(Aus dem Kirchenführer des Kleinen Michel)

Mehr zum Thema Reliquienverehrung: ‚Der Körper der Heiligen.Theologisches Abendgespräch: Reliquienverehrung im ökumenischen Kontext neu gedeutet.’

 

Stern verschwindet – wieder – im schwarzen Loch  (28. Januar 2019)

Am 28. Januar wurde der Stern, der uns durch die Weihnachtszeit begleitet hat, wieder abgehängt. Dafür hat das bewährte Sternenteam gesorgt.

Der Weihnachtsstern vom Kleinen Michel wird abgebaut und verstaut 

Redaktionstreffen …  (23. Januar 2019)

… zur Vorbereitung und Ideensammlung – wie stellen wir uns einen zukünftigen gemeinsamen Internetauftritt des pastoralen Raumes und des Kleinen Michel vor …

Redaktionstreffen der InternetAG des Kleinen Michel 

Familiennachmittag – Taufgottesdienst  (19. und 20. Januar 2019)

Am Sonntag wurden drei Erstkommunionkinder und eine Mutter getauft, sowie eine weitere Mutter gefirmt. Die Tauferneuerung, die sonst Teil des Erstkommunion-Gottesdienstes ist, wurde in diesem Zusammenhang besonders gefeiert – alle schon getauften Kinder durften ihre Taufkerze mitbringen.

Am Samstag zuvor fand der 3. Familiennachmittag statt. Die Kinder gestalteten zum Evangelium ‚Taufe des Herrn‘ mit farbigen Tüchern und biblischen Erzähl-Figuren (Egli-Figuren) die Szenerie. Egli-Figuren haben kein Gesicht – um ihren Ausdruck nicht festzulegen – und sind dafür sehr beweglich, so dass man Körperhaltungen nachstellen und dadurch Gefühle und Absichten ausdrücken kann. Jedes Kind erhielt eine Figur und konnte überlegen und ausprobieren, wie diese sich zum Geschehen am Jordan verhält. 

Nach einer Pause gab es für Kleingruppen von 3–4 Kindern mit deren Eltern an verschiedenen Sationen Grundlegendes zu den Symbolen des Taufritus zu erfahren (Wasser/Chrisam/Taufkerze/Taufkleid), gemischt mit spielerischen und kreativen Elementen.

Allen Beteiligten hat es Spaß gemacht und die Atmosphäre war angenehm und konzentriert. Vielen Dank, für die gute Vorbereitung und die guten Ideen!

Erstkommunionvorbereitung Nachstellung Taufe des Herrn mit biblischen Erzähl-Figuren


Zukunft der Öffentlichkeitsarbeit im pastoralen Raum HH-City
  (16. Januar 2019)

Erstes Treffen zur Öffentlichkeitsarbeit im pastoralen Raum Hamburg-City15 Vertreterinnen aus vier Gemeinden des entstehenden pastoralen Raumes Hamburg City fanden sich zu einem ersten Austausch unter Leitung von Dompfarrer Mies und Andreas Herzig im Pfarrsaal des Mariendoms zusammen, um ein Konzept für die weitere gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit zu erstellen. Der erste Abend diente einer Bestandsaufnahme und Festlegung  eines Fahrplanes. An vier weiteren Abenden soll konkret an einem Thema (1. Internet-Auftritt, 2. Pfarrbrief, 3. Pressearbeit, 4. Social Media) weitergearbeitet werden. Jede Gemeinde (St. Joseph Kleiner Michel, Mariendom, St. Sophien) ist an einem Abend Gastgeber, zur Unterstützung des Austausches und des gemeinsamen Kennenlernens. Geplant ist, dass ein Grundgerüst für ein Konzept Anfang April vorliegt.


Krippenabbau
  (13. Januar 2019)

Alle Jahre wieder … kommt der Zeitpunkt die Krippe abzubauen. So packten auch heute viele eifrige und hilfsbereite Erstkommunionkinder, Ministranten und Gottesdiensbesucher mit an und trugen die Krippenfiguren in die Untersakristei. Sie fällten den entschmückten Baum und schleppten Steine in allen erdenklichen Formaten zur Aufbewahrung zurück in die Unterkirche.

Vielen Dank dafür!

 

Bleibe bei uns, du Wandrer durch die Zeit  (12. Januar 2019)

Trotz grauen und regnerischen Himmels, machte sich eine 16-köpfige bunt durchmischte, muntere Gruppe unter der geistlichen Begleitung von Pater Görtz auf den Weg zur Umrundung des Ratzeburgersees. Dieses Unterfangen wurde mehrfach belohnt. Mit Stille und Einsamkeit – da bei dem Wetter kaum eine Menschenseele draussen anzutreffen war – mit geistlichen Impulsen, mit regem interkulturellen Austausch und mit Lagerfeuer, heißem Holunderbeersaft und Gebäck bei Familie Justenhoven. Auf einer Kuppe nahe beim Ansveruskreuz brach der Himmel für einen Moment auf und ließ den Blick bis nach Lübeck auf die zarten Konturen der Kirchturmspitzen frei.
Nach der Ankunft in Ratzeburg, trockenen Fußes kurz vor Einbruch der Dunkelheit, fand in der St. Ansverkirche eine kleine schöne Messe statt und im Anschluss ein gemeinsames Abendessen.

Vielen Dank an Familie Justenhoven, Paul Kremer und Pater Görtz für die Organisation und Gestaltung dieses reichhaltigen Tages!

Pilgertag bei Wind und Wetter um den Ratzeburger See


Herzensbildung
 (12. Januar 2019)

Symbolbild zur ignatianischen SchriftbetrachtungEine andere Form des Betens – die ignatianische Schriftbetrachtung – einzuüben, dazu fand sich nun bereits zum zweiten Mal eine nicht ganz kleine Gruppe Interessierter am Kleinen Michel zusammen. Dabei hatte sich diese Veranstaltung gegen die durchaus ernstzunehmende Konkurrenz einer Pilgerwanderung um den Ratzeburger See zu behaupten.
Die TeilnehmerInnnen waren der Einladung gefolgt, um sich – behutsam herangeführt von Gisela Rutz – auf diese besondere Art des Gebetes einzulassen. Einzutauchen in ausgewählte Schauplätze biblischer Erzählung, die Handlung mit allen Sinnen zu erleben und bestenfalls Teil der Szenerie zu werden, um in diesen Eindrücken Gottes Spuren zu entdecken und mit ihm darüber ins Gespräch zu kommen – auf jeweils individuelle Art und Weise. So suchten – je nach Neigung – manche hinterher den Austausch in der Kleingruppe, wieder andere zogen die Einsamkeit eines Spaziergangs oder die Stille des Kirchenraums vor.
Dieser Satz war in der gemeinsamen Abschlussrunde am häufigsten zu hören: „ich fühle mich beschenkt!“


Sternsinger  
(7. Januar 2019)

Unsere Könige und Königinnen liefen durch die ganze Hafencity, sangen Lieder und sammelten Spenden. Unser Bürgermeister lobte die Kinder abschließend für ihr soziales Engagement.
Danke Körber-Stiftung, Elphi, Amerikazentrum, Kühne & Nagel, Rathaus, ihr wart wunderbare Gastgeber für unsere Kinder!
Sternsinger–Aktion in Hamburg 2019

 

Wo wohnst Du?  (6.Januar 2019)
Kommt und seht:

Ankunft der Heiligen Drei Könige am Kleinen Michel